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Gold – Silber – Silber

links: Herbert Müller, rechts: Dieter Langhorst in Bassem
Foto: Angelka Müller

Auch in 2019 qualifizierten sich Dieter Langhorst (unten; TUS Bothfeld [Hannover] als Tori (Werfender) und Herbert Müller (DJK SG Benninghausen-Eickelborn e.V. und JSV Lippstadt e.V.) als Uke (Geworfener) für die Deutschen Kata Meisterschaften. Seit vier Jahren trainieren beide zusammen die Koshiki No Kata. Auch die aktuelle Saison begannen sie wieder als niedersächsische Landesmeister. Im geografischen Mittelpunkt Niedersachsens, in Bassem bei Oyten, südöstlich von Bremen, verabredeten sich 24 qualifizierte Katapaare aus den verschieden Kategorien nach Erlangen. In Erlangen finden am ersten Juliwochende die Deutschen Kata-Meisterschaften 2019 statt.

NRWDie Niedersächsischen Kata Meisterschaften wurden diesjährig als Offene Meisterschaften ausgeschrieben. So erfreute sich der Veranstalter über Teilnehmer*innen aus Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Schleswig Holstein und NRW.

Am Samstag, zwei Wochen später, erreichten Dieter und Herbert bei den Offenen Hessischen Kata Meisterschaften in Elz den zweiten Platz. Auch in Hessen wurden die Meisterschaften zum ersten Mal Offen ausgeschrieben. So kamen Teilnehmer*innen auch aus Niedersachsen, NRW und Thüringen zusammen. Das Thüringer Team erschien unter anderem mit vier Paaren zwischen 10 bis 13 Jahren.

Am darauf folgenden Sonntag fanden die Offenen Drei-Länder-Kata-Meisterschaften (Rheinland, Pfalz und Saarland) in Montabauer mit Teilnehmer*innen aus Frankreich, Niedersachsen, Westfalen, Hessen und vom Bodensee statt. Auch hier erreichten Dieter und Herbert den zweiten Platz in der Koshigi No Kata.

Das Konzept der Offenen Meisterschaften zeigt die steigende Populärität des Kata-Wesens.

Kata Freunde in Niedersachsen
Foto: Udo Möbus


Das Ende der ersten Technik in der Koshigi No Kata: Ta
Foto: Udo Möbus

im hessischen Elz
in Montabauer
Foto: Angelka Müller

Benninghauser Judoka wurden Dritte beim Kyu-Cup

Der JC Wickede war der diesjährige Ausrichter des Kyu-Cup Turniers im Judo.

Das Bild zeigt die Benninghauser Judoka mit ihren Betreuern.

Von der DJK-SG Benninghausen-Eickelborn e.V. gingen dort sechs Judoka an den Start. Nach spannenden Kämpfen erreichten sie in der Mannschaftswertung der Altersklasse U 15 den dritten Platz. Dafür gab es bei der Siegerehrung einen Pokal. Zu diesem Erfolg trugen Linus Erten, Carl Müser, Lili Artschwager und Mara Linder durch ihre ersten Plätze bei. Johannes Wiese erkämpfte einen zweiten Platz zwei. Den vierten Platz erreichte Karina Tananyan.



Für Videos bevorzugen wir „Ippon – Judo“!

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Sechs Judoka erkämpften sich Podestplätze

Die Aufnahme zeigt die erfolgreichen Judoka der DJK-SG Benninghausen-Eickelborn

Benninghauser Judoka in Olsberg erfolgreich

Der Verein Kodokan Olsberg lud zum große Sparkassen – Wanderpokal ein. Viele Vereine Ostwestfalens und aus benachbarten Kreisen folgten dieser Einladung.

Auch von der Judo Abteilung der DJK-Sportgemeinschaft Benninghausen – Eickelborn e.V. starteten Sportler in Olsberg. Alle Judoka konnten Medaillen erkämpfen:

Die Goldmedaille gewannen:

Linus Erten,
Johannes Wiese und
Linn Claes.

Auf den dritten Platz kamen:
Lotta Brockhausen,
Lina Swolinski und
Abbas Sarvari.

3. NWDK – Kata – Lehrgang in Bonn mit internationaler Beteiligung und einer tollen Resonanz

Sonntag, den 02.12.2018 fand für interessierte Teilnehmer des 6. International Offenen Kata -Turniers, vom 01.12.2018, zu 3. Mal dieser Lehrgang statt.

Text und Foto: Roman Jäger
Quelle:
https://nwdk.de/kata/berichte-meldungen/item/3-nwdk-kata-lehrgang-in-bonn-mit-internationaler-beteiligung-und-einer-tollen-resonanz


Die Bewerter des Vortages hatten im Anschluss an das Turnier Samstagnachmittag die Videoaufnahmen anhand der Bewertungsbögen analysiert bevor man sich traditionell in gemütlicher Atmosphäre mit den Teilnehmern des Lehrganges bei leckerem Essen und guten Getränken zu einem gemeinsamen Abendessen traf. Der Erfahrungsaustausch in lockerer Runde zwischen den Routiniers, Newcomern und Juroren wurde auch für die Intensivierung der Kontakte, den Anstoß und die Umsetzung neuer Ideen genutzt. Wenn auch nicht zu lange, denn nur ausgeschlafen kann man die Informationen des Lehrgangs am nächsten Tag aufnehmen, sowohl mental als auch physisch.

Denn der am darauffolgenden Tag durchgeführte Lehrgang für interessierte Teilnehmer des Turniers, bei dem die Bewerter des Vortages, als Referenten mit den Teilnehmern deren Kata des Vortages, anhand der Bewertungsbögen und der Videoaufnahmen analysierten (was sonst nur mit Kader Athleten erfolgt), wurde sowohl von Newcomern als auch von Medaillengewinnern genutzt. Die Teilnehmer erhalten so relativ zeitnah, eine Rückmeldung des Gezeigten, um somit eine Verbesserung und Leitungssteigerung für weitere Wettkämpfe zu erreichen. Also eine gezielte Förderung, welche nicht nur der Nachwuchs nutzte.

Die Referenten Jose` Pereira Rodriguez (NWDK Lehrbeauftragter) Dr. Stefan Bernreuther (ehemaliger DJB – Kata – Referent), Karl – Heinz Bartsch (IJF Instruktor und langjähriger Lehrbeauftragter) sowie Jutta Milzer (Kata Referentin des NJV) und Wolfram Diester und widmeten sich intensiv in fünf Gruppen den jeweiligen Teilnehmern.

Hierbei hatte jeder Referent max. vier Paare in der Gruppe. Pro Paar wurde lediglich eine Kata eingehend analysiert.

Wolfram Diester coacht Nage No Kata U 18

Diese sequenziellen Korrekturen der gesamten Kata fordern sowohl von den Referenten als auch von den Teilnehmern die volle Aufmerksamkeit und Konzentration.

Hierbei kam es bei fast allen Teilnehmern zu dem sogenannten „Ah – Effekt“. Worauf sie dann, nach entsprechender Korrektur , versuchten in den Übungsphasen die Fehler zu beheben.

Trotz einer gestaffelten Pause zur Mitte des Lehrgangs waren die Aufmerksamkeit und der Lernwille ungebrochen.

Teilnehmer und Referenten waren so in die Sache vertieft, dass sie erst am frühen Nachmittag, merkten, dass sie das Lehrgangsende schon 30 min. überschritten hatten und bei einigen die Zeit drängte, um die Rückreise per Flugzeug, Bahn oder PKW anzutreten.

Karl-Heinz Bartsch( rechts)  coacht Dieter Langhorst (links) und Herbert Müller ( Lippstadt) 

Die ausnahmslose, positive Resonanz von Teilnehmern, Juroren, Referenten, Zuschauern und Organisatoren ermutigte den Ausrichter, den SC-Arashi CoJoBo e.V., diesen Lehrgang (als 4. Auflage) in Kombination mit dem Turnier (dann zum 7. Mal) auch im nächsten Jahr wieder auszurichten.

5. Internationales Dieter Born Gedächtsnis Kata-Turnier

Beim fünften Internationalen Dieter Born Gedächtsnis Kata-Turnier nahmen aus der heimischen Judo-Kataszene Herbert Müller (DJK Benninghausen und JSV Lippstadt) mit seinem Kata-Partner Dieter Langhorst (TuS Bothfeld) teil. Dieter und Herbert erreichten in der international besetzten Koshigi No Kata den vierten Platz.

Der  nachfolgenden Sonntag wurde als Couching-Lehrgangstag genutzt: Im Bestreben auf eine größtmögliche Tranzparenz der Wertungen erklärten die nationlen und internationalen Wertungsrichter (Kalle Bartsch, Dr. Stefan Bernreuter, Wolfram Diester, Jutta Milzer und José Pereira (JSV Lippstadt)) ihre Wertungen. Ein(e) Wertungsrichter/in analysierte jedem Paar dessen Turniervideo  nicht nur in Theorie sondern auch in der Praxis.

 


Sammeln vor Beginn-1

 

Sammeln vor Beginn-2

Bianca und Julian vor der Siegerehrung

Die gleiche Ordnung wie bei den Deutschen und den  Internationalen Deutschen Katameisterschaften.  Wir wetten auf die Saisaon 2019: Wir sehen uns wieder!

Die Katame No Kata war die teilnehmerstärkste. Imke und Boris erreichten den dritten Platz, Bianca und Julian den fünften.

Für die drei „besten“ Nachwuchspaare“  eine neue Erfahrung:
Auf der Treppe zu stehen und die Nationalhymne zu hören erzeugt ein Kribbel unter der Haut!
Bianca und Julian stehen auf dem zweiten Platz.

 

Beim niedersächsische Katateam gibt es nur die erste Reihe und nur fröhliche Gesichter!

 

Judogürtelprüfung

Sechs Judoka bereiteten sich gezielt auf ihre Gürtelprüfung vor. Nachdem sie über mehrere Monate ihre Fall-, Wurf- und Grifftechniken geübt hatten, zeigten sie nun ihr Können.

Der Prüfer Martin Schade, 5. DAN, der die Prüfung im Dojo (Judoübungsraum) des Vereines in der „Alten Schule“ in Eickelborn abnahm, war mit den Leistungen zufrieden.
Nach einer intensiven Prüfung bestanden alle Judoka und tragen nun den nächsten Gürtel.
Gelb-Gurt: Corbinian Braunst
Gelb-Orange-Gurt: Carina Tananyan und Linus Erten
Orange-Gurt: Abbas Sarvari und Johannes Wiese
Carl Müser darf jetzt den Grün-Gurt tragen.

Die Aufnahme zeigt die erfolgreichen Prüfungsteilnehmer

Internationale Deutsche Katameisterschaften

Die Ergebnise in der Koshiki no kata glichen auf den Plätzen eins bis vier wieder exakt denen der DKM: Ulla Loosen und Wolfgang Dax-Romswinkel vor Peter Wibberg (JSV Lippstadt) und Sebastian Niehaus (JSV Lippstadt) vor Astrid Machulik und Markus Nietner. Platz vier ging wie bei der DKM an Thomas Hofmann und Jürgen Mohr. Das Duo Dieter Langhorst und Herbert Müller erreichte in der Finalrunde nach einer vergessenen Technik zum Ende der Kata die sechste Platzierung. (Anmerkung: Eine vergessene Technik wird mit null Punkten gewertet und die bis dahin erreichten Punkte werden halbiert.)

Am Tag nach der IDKM fand wie immer ein offener DJB-Kata-Lehrgang statt, für den für die über 40 Teilnehmer wieder Top-Referenten aufgeboten wurden: Die Experten der DJB Kata-Kommission Sebastian Frey und Magnus Jezussek wurden unterstützt von den amtierenden Weltmeistern in der Ju no kata Wolfgang Dax-Romswinkel und Ulla Loosen und den Europameistern von 2017 in der Kime no kata Jörn Stermann-Sinsilewski und Volker Degenhart.

 

Das Bild zeigt das Kata-Team des niedersächsischen Judoverbandes, für das Herbert Müller (DJK Benninghausen und JSV Lippstadt) mit seinem Partner Dieter Langhorst (TuS Bothfeld, Hannover) (hintere Reihe von links) startet.

Bilder: Heidi Jeddeloh (VfL Edewecht)

 

 

 

 

13. Internationale Judo-Fortbildung Tübingen für Übungsleiter, Trainer und Lehrer

Vom 28.09 bis 30.09. fand dieses Jahr die 13. Internationale Tübinger Judo-Fortbildung statt. Aus unserer Judo-Szene  nahmen unser Lehrer-Duo Angelika und Herbert Müller teil. Sie besuchten zum dritten Mal in Folge  den dreitägigen internationlen Lehrgang mit Teilnehmern aus  Belgien, Frankreich, Lichtenstein, Niederlanden, Österreich und aus der Schweiz. Mit zweihundertfünfzig Teilnehmern wurde die erlaubte Kapazität der Halle erreicht.

 

Neben vielen Lehrgängen zu diversen Wettkampftechniken und Kata wurden auch Einheiten zum Thema Akrobatik, Inklusion, Sportmedizin, Massage/ Entspannung und Tape-Workshops angeboten.

Die Fortbildung bereitete allen Teilnehmern viel Spass und Freude, vor allem weil das Angebot sehr vielseitig war. Zudem konnten die Trainerinnen und Trainer viel lernen, was sie nun an die Kinder/ Jugendlichen weitergeben können, sowie in ihren Wettkämpfen umsetzen können.

Kento Yazawa (Jugend-Trainer an der Tokai-Universität. Derzeit Trainer beim TSB Ravensburg) Japan begeisterte in mehreren Einheiten mit den Themen „Seoi Nage und Ergänzungen am Boden sowie mit dem Uchi Mata aus gleicher und gegenleicher Faßart sowie „aktuellen Wettkampftechniken“ unter Berücksichtigung der aktuellen Wettkampfregeln.

Gunter Bischof überzeugte mit Einheiten: zu den Themen “ Randori – aber richtig – bereits in der Grundlagenausbildung“ und „Befreiungen aus den Haltegriffen“.
„Train the trainer“ – exemplarische Verbesserung von Wettkampftechniken
und deren Korrekturen durch den Trainer liessen das feines Gespür von Gunter Bischof für einfache und wirkungsvolle Problemlösungen deutlich hervorquellen.

Ole Bischof (Olympiasieger 2008 und Silber 2012, Europameister 2005 WM-Dritt er 2009, Vizepräsident Leistungssport im DOSB) vermittelte erfolgreiche Wettkampftechniken in Stand und in der Bodenlage.

Sebastia Frey (Coach der Kata Nationalmannschaft, Vize-Weltmeister 2012), Dr. Stefan Bernreuther (DJB Katabeauftragter) und Wolfgang Fanderl (aktiver, erfolgreicher Kata-Athelet)
beleuchteten die Verbesserung von Randori- und Wettkampftechniken
durch Kata-Training . In einer zweiten Einheit richtetet Sie ihr Augenmerk auf die Ju-no-kata als Element im Judo-Breitensport und im Judounterricht mit Älteren.

Markus Swierkot (Dipl. Sportlehrer, Physiotherapeut, Bobattherapeut, Ausbildung in Krisenintervention, seit 30 Jahren Arbeit mit behinderten und psychisch kranken Menschen, über 40 Jahre Erfahrung mit Jiu-Jitsu und Judo-Trainer, 4. DAN Judo, 7. DAN Jiu-jitsu) erfreute mit seinen Elementen aus dem Jiu-Jitsu zzu Ergänzung des Judo-Unterrichts.

Dr. Rüdiger Hennig, leitender Orthopäde und Sportarzt, leitet den beliebten Tape-Workshop und informierte den „Rückenschmerzen aus sportmedizinischer Sicht“.

 

 

 

Benninghauser Judoka erfolgreich auf Bezirksebene

Zwei Judoka der DJK SG Benninghausen-Eickelborn e.V. kämpften
erfolgreich bei den Bezirksmeisterschaften.

Abbas Sarvari ging in der Männerklasse in Herzfeld an den Start. In der Gewichtsklasse bis 66 kg belegte er den 3. Platz. Er qualifizierte sich somit für die Westdeutsche Meisterschaft in Bochum-Wattenscheid.

Nachdem sich Linus Erten in der Altesklasse U 10 bei den Kreismeisterschaften durchgesetzt hatte, startete er in Holzwickede. Seine Kämpfe gewann er alle wieder vorzeitig. In der Gewichtsklasse bis 23 kg wurde er somit Meister des Bezirkes Arnsberg. In dieser Altersklasse ist dies die höchste Ebene auf der die Sportler kämpfen dürfen.

Die Aufnahme zeigt Linus Erten und Abbas Sarvari